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Mistress Solitaire - Die Göttin der schwarzen Lust.

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Audienz bei Mistress Solitaire


Teil 2

Bis auf das Knebelgeschirr bin ich von meinen Fesseln fürs erste befreit, aber dieser Zustand soll nicht lange anhalten. Schnell hat SIE mir lederne Manschetten um die Handgelenke gelegt. "Nimm die Hände hinter den Kopf!" befiehlt SIE, und befestigt meine Handfesseln am Kopfgeschirr, hängt das Kopfgeschirr am Flaschenzug ein und zieht mich soweit hoch, bis ich fast auf Zehenspitzen stehen muss. Mit einem Lederriemen fesselt SIE meine Füße fest aneinander, so dass ich soeben noch mein Gewicht abstützen kann. Ich gerate ins Schwanken, baumele schon fast am Flaschenzug, und einen festen Stand hat allein noch mein Schwanz.

"Zum Ausruhen werde ich dich ein wenig verpacken" kündigt SIE mir an und beginnt, mich von den Füßen bis zu den Schultern stramm in Bondagefolie einzuwickeln. Nur mein bestes Stück wird ausgespart.

"Dein Schwanz darf noch draußen bleiben" erklärt SIE, "vielleicht wird der zwischendurch mal gebraucht."

Anschließend löst SIE die Ledermanschetten um meine Hände.

"Doppelt hält besser" sagt Sie. Ich muss meine Arme an den Körper legen und werde nun mit einer zweiten noch viel engeren Lage Folie in eine kaum noch bewegliche Mumie verwandelt, wobei mein wertvollstes Körperteil wiederum aus der Folienbondage hervorlugt.

"Leg dich hierhin!" ordnet SIE an.

Dazu bin ich aus eigener Kraft aber nicht mehr imstande. SIE entfernt das Kopfgeschirr und den überflüssig gewordenen Lederriemen um die Füße und hilft mir mich auf die Bank zu legen.

"Ich hoffe, du fühlst dich wohl in deiner engen Verpackung?" fragt SIE.

Ich seufze vor Wonne, während ich mich ein wenig winde, soweit es die Folie überhaupt noch zulässt, und versuche den geringen Bewegungsspielraum, der mir noch verblieben ist, auszuloten. "Danke" antworte ich wahrheitsgemäß. "Ich fühle mich großartig!"

"Du wirst auch lange so liegen bleiben" verspricht SIE mir. "Du denkst doch wohl nicht, dass ich meine wertvolle Zeit heute nur mit einem einzigen Sklaven verbringen werde."

"Schade" kommt es spontan aus meinem Mund. Sogleich bereue ich meine vorlaute Antwort. "Deine Redezeit ist längst vorüber" antwortet SIE. "Mach dein freches Maul auf!" Schon sehe ich den Butterfly-Knebel vor mir. Immerhin - ein Exemplar aus der Familie der Pumpknebel, die ich doch so sehr liebe!

Brav öffne ich den Mund. Was für ein Genuss, als SIE mir den Ball in den Mund steckt und die Flügel in die Backentaschen schiebt!

Da der Knebel allein schlecht im Mund zu halten ist, greift SIE nochmals zur Folie. "Halt die Luft an" empfiehlt SIE und wickelt nun auch meinen Kopf sorgfältig ein. Dabei lässt SIE sich Zeit, bis ich fast in Atemnot gerate und unruhig werde, bevor SIE eine Öffnung für meine Nase schafft, damit ich wieder frei atmen kann. Erleichtert hole ich tief Luft.

Erst jetzt beginnt SIE den Knebel aufzupumpen. "Ummmmmpff mmmmmpphh" ist mein einziger Kommentar. Mit wohligem Grunzen registriere ich, wie das Mittelteil des Knebels meinen Mund nach und nach vollständig ausfüllt, und die Flügel meine Backen aufblähen. Das hat zur Folge, dass sich die Folie um meinen Kopf noch fester spannt.

"Ich werde dich noch ein bisschen auf der Bank fixieren" kündigt SIE an, "damit du nicht herunterfällst." Dieses 'bisschen Fixierung' besteht nochmals aus vielen Lagen Folie, die fest um meinen Körper und die Bank, auf der ich liege, geschlungen werden, bis ich nahezu bewegungsunfähig bin.

Auch mein Schwanz ist jetzt in die Mumifizierung einbezogen, liegt jedoch vergleichweise gut erreichbar nur unter einer einzigen Schicht Folie. "So kannst du eine Weile schmoren" höre ich SIE verheißungsvoll sagen, "mal sehen, wann ich mich wieder mit dir beschäftige."

Obwohl ich durch die Folie sowieso nur undeutlich sehe, schlingt Sie nun noch etwas um meinen Kopf, das mich in völlige Dunkelheit versetzt.

"Du hast jetzt Zeit für deine Tagträume" spricht SIE zu mir, und ich spüre IHRE Hände sanft über meine Mumienhülle streichen und genieße besonders die zärtlichen Berührungen meines Schwanzes durch die hauchdünne Folie. Aber viel zu schnell ist damit Schluss!

"Nun entspann dich" sind IHRE vorerst letzten Worte, bevor ich einen Kopfhörer aufgesetzt bekomme, und dann nichts mehr höre außer meditativen Klängen.

Wie lange werde ich so ausharren dürfen oder müssen?

Manchmal glaube ich Stimmen zu vernehmen. Wer außer IHR ist wohl noch anwesend? So sehr ich mein Gehör auch anstrenge, ich kann nicht ausmachen, was um mich herum passiert. Ab und zu spüre ich auch, dass mich jemand berührt. Ist SIE das, oder eine fremde Person?

Der Gedanke, als Bondage-Skulptur und lebendes Dekorationsobjekt zu dienen, regt mich zu den verrücktesten Phantasien an. Hat SIE sich vielleicht in meinem Beisein einen weiteren Gast vorgenommen? Ist möglicherweise eine Freundin zu Besuch, und die beiden treiben es miteinander? Wird dazu etwa mein Schwanz benötigt??

Die Ungewissheit erregt mich ungemein, und mein zum Bersten geschwollener Schwanz versucht sich an der Folie zu reiben, was aber meine Geilheit nur noch steigert, mir aber keinerlei Befriedigung verschafft. Ab und zu 'mmmppfe' ich leise in meinen Knebel. Dann habe ich das Gefühl, dass SIE sich mir nähert, um zu schauen, dass es mir gut geht. Allein das ruft schon ein Glücksgefühl in mir hervor. Je länger ich in meiner Gedankenwelt gefangen bin, umso mehr schwindet mein Raum- und Zeitgefühl. Was wird SIE mit mir noch anstellen?

Welche Wonne, IHR ganz und gar ausgeliefert zu sein!


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