domina-frankfurt

Mistress Solitaire - Die Göttin der schwarzen Lust.

<< Zurück zum Inhaltsverzeichnis >>

Harriet hat das Wort

Jetzt war es genug. Er hatte den ganzen Tag am Computer gesessen, aber jetzt war der Auftrag erledigt. Er schickte das neue Programm schnell noch per E-Mail an seinen Auftraggeber und ging dann in die Küche, setzte sich einen Kaffee auf. Nachdem der den Filter passier und er sich eine große Tasse gefüllt hatte kehrte er ins Arbeitszimmer zurück, setzte sich in seinen Hängesessel und langte nach "Harriet hat das Wort", dem Buch das er sich auf eine Besprechung in den Schlagzeilen hin gekauft hatte. Er hatte gestern die erste Hälfte in einem Zug gelesen, musste dann aber abbrechen, als sein Auftraggeber angerufen und ihn gedrängt hatte, das neue Programm doch möglichst schon bis zum Folgetag fertig zu stellen. Er nahm einen großen Schluck Kaffee und begann zu lesen:

"Mit einem anderen Stück Schnur band Harriet seine Hände hinter der Stuhllehne zusammen. Anschließend band sie die Ellbogen an die Seiten des Stuhls.
"Und jetzt zum unterhaltsamen Teil", sagte sie, als sie neben ihm kniete und seinen Schwanz in die Hand nahm.
"Genau wie letzte Nacht", fuhr sie fort, "du musst dich zusammenreißen und darfst nicht kommen." Sie schloss die Hand zur Faust und masturbierte ihn, bis er steif war.

Ihr nächster Schritt war unerwartet, wie die meisten Dinge, die sie tat. Darin bestand zu einem guten Teil ihre Anziehungskraft auf ihn. Harriet zog ihm ein gewöhnliches Kondom über seinen Penisschuft und klebte es an der Basis sicher mit Heftpflaster an.
"Ich habe jede Menge von dem Zeug", sagte sie, als sie ihn umwickelte, "deshalb kann ich damit großzügig sein." Sie beendete das Abkleben und griff zu einer Schere, mit der sie die Spitze des Kondoms abschnitt.
"Halt still!", kommandierte sich schroff, als er zuckte, "bei mir fließt selten Blut."

Harriet steckte ein Stück Operationsschlauch in die Kondomspitze und klebte es ebenfalls mit Leukoplast fest. Sie fabrizierte auf diese Weise einen einfachen, aber wirksamen Katheter.
"Jetzt bist Du fertig," strahlte sie. "Nun wird es kein peinliches Missgeschick geben, wenn die Natur während meiner Abwesenheit ihr Recht verlangen sollte." Sie ließ das freie Ende des Schlauchs in einen Eimer fallen und klebte es dort an, damit es nicht heraus auf den Boden rutschen konnte.
Zuletzt band sie seine Beine an den Knien und Fußknöcheln zusammen und verband letztere mit einer kurzen Schnur mit seinen Handgelenken. Sie machte alles sehr sorgfältig, was auf eine lange Abwesenheit schließen ließ."

Plötzlich erfaste ihn eine bleierne Müdigkeit, das Buch glitt ihm aus den Händen und sein Kopf fiel zur Seite.

Als er wieder aufwachte war es dunkel um ihn. Wie lange hatte er geschlafen? Er wollte auf seine Armbanduhr schauen, konnte aber seinen Arm nicht bewegen. Auch sein anderer Arm gehorchte ihm nicht. Und was war mit seinen Beinen? Waren sie gelähmt? Seinen Kopf konnte er zwar drehen, aber er konnte ihn weder nach vorn noch nach hinten bewegen. Wenn er zu nicken versuchte, schien sein ganzer Körper ins Schaukeln zu geraten. Überhaupt hatte er das Gefühl seltsam schwerelos zu sein. War er tot? Panik überfiel ihn, Schweiß brach aus allen Poren, er begann zu schreien. Sein Atem schien sich vor seinem Mund zu stauen und auf seine Wangen zu drücken. Sein ganzer Körper wirkte als ob er in einem Verband steckte.

"Bleib' ruhig, Du kannst dich so nicht befreien!"
Der Satz kam so überraschend, dass er genau die gegenteilige Wirkungen hatte. Er wollte aufspringen und davonstürzen aber nicht fing. Er merkte zwar, dass Leben in seinen krampfhaften Bemühungen auch einen Schmerz in seine Gelenken und einen starken Zug  an seinen Armen. Auf einmal erschlaffte er. Jetzt erreichte ihn auch der Sinn der Worte. Es war eine weibliche Stimme gewesen und das schien ihn doch etwas zu beunruhigen.

Plötzlich ein neuer Schock. Grelles Licht blendete ihn und zwang ihn, die Augen zu schließen. Als er sie wieder öffnete erfasste ihn bei dem was er sah Entsetzen. Vor ihm hing ein Mann. Nackt in einer Art Gurt wie sie von Rettungskräften zur Bergung von Menschen mit einem Hubschrauber benutzt werden. Die Arme wurden auf dem Rücken in einem einzelnen, geschnürten Handschuh zusammen gehalten. Die Füße waren an die Enden einer ca. 60 cm breiten Stange gefesselt und mittels eines Seils, das an der Mitte der Stange angebracht war, rückwärts hochgezogen und an einer Öse am Ende des Handschuhs festgebunden. Der Kopf steckte in einer Lederhaube, die nur die Augen und Ohren freiließ. Eine Mundöffnung war durch einen Reißverschluss geschlossen. Eine Schnur lief von einer Öse an der Spitze  der Haube zu einem Haken an der Decke und traf sich dort mit den Seilen, die über eine Flaschenzug das Gurtgeschirr und mit ihnen den Mann in der Schwebe hielten. Auf einmal merkte er, diese Mann war er selbst. Was er sah war sein Spiegelbild, er blickte in seinen großen auf Rollen stehenden Ankleidespiegel. Angestrahlt wurde er dabei von seinen zwei Video-Leuchten. Inzwischen hatten sich seine Augen so weit an die Lichtverhältnisse angepasst, dass er erkennen konnte, dass er sich immer noch in seinem Arbeitszimmer befand. Das beruhigte ihn ein kleines bischen. Sein Zappeln vor einem Moment hatte dazu geführt, dass er sich langsam in seinem Geschirr drehte. Sein Hängesessel lag nicht weit vor ihm entfernt, an dessen Haken hing jetzt er. Ansonsten schien alles im Zimmer unverändert, nur was unmittelbar hinter den beiden Videoleuchten war konnte er auf Grund des hellen Lichts, das wie bei einem Verhör auf ihn gerichtet war, nicht erkennen.
Er hatte sich gerade entschieden, alles für einen Traum zu halten, aus dem er bald erwachen würde, als er bald wieder diese weibliche Stimme vernahm:

"Du wirst dich sicher fragen, was mit dir passiert ist. Nun, wir kennen uns, ich allerdings kenne dich inzwischen etwas besser, als Du mich."

er hörte das Klappern hoher Absäte auf seinem Parkettboden, dann trat die Besitzerin der Stimme aus dem Dunkel hinter den Video-Lampen hervor. Sie war mittelgroß, weibliche Figur, die blonden Haare waren mit einem dünnen Lederschnur zu einem Pferdeschwanz gebunden. Zu den Pumps trug sie schwarze Lacklederjeans und eine weiße, ärmellose Satinbluse. Eine schwarze Ledermaske verdeckte ihre Augen. Obwohl er immer noch völlig von der Situation, in der er sich befand, überrascht war, hatten ihre Worte doch eine beruhigende Wirkung auf ihn.
Sie stand vor ihm, fasste nach seinem Hodensack und drückte ihn. Er spürte, wie sich lange Fingernägel in die Basis seines Skrotums gruben, bis er nicht mehr anders konnte und aufstöhnen musste. Das Geräusch drang zwar nur gedämpft unter seiner Kopfhaube hervor, aber der Druck ließ sofort nach. Sie nahm jetzt seinen Schwanz, der bis jetzt schlaff an ihm heruntergehangen hatte, in die linke Hand und massierte ihn bis er stand, dann schob sie die Vorhaut von dem prallen Peniskopf zurück. Plötzlich ein stechender Schmerz, sie hatte ihm die Nägel der auf den Rücken gedrehten rechten Hand mit Schwung auf die Eichel geklatscht, dass ihm die Luft schnaubend aus den Nasenlöchern entwich. Er sah sie schmunzeln, seine Reaktion  schien ihr Spaß gemacht zu haben.

"Hör mir jetzt gut zu," sagte sie. "Ich habe dich ganz bewusst ausgesucht. Wie ich schon sagte, wir kennen uns. Du hast jetzt zwei Möglichkeiten. Das, was ich hier gemacht habe, war zwar nicht ganz legal, aber ich denke dich in Deinem Sinne gehandelt zu haben. Wie gesagt, es gibt zwei Möglichkeiten: Die erste, diese Situation macht dir Angst oder ist dir zuwider oder Du hast sonst einen Grund, hier aufzuhören. Dann werde ich verschwinden, vorher noch dafür sorgen, dass Du dich  innerhalb einer gewissen Frist selbst befreien kannst, aber Du wirst nie erfahren wer ich bin und wie ich hier herein und Du in Deine jetzige Lage gekommen bist. Die zweite Möglichkeit, Du vertraust mir und möchtest wissen, wer ich bin und wie das hier weiter geht. Dann solltest Du mir das laut und deutlich sagen."

Er hatte zwar nicht die geringste Ahnung, wie er in die Situation geraten war, aber seine Panik war zumindest verflogen und hatte einer gewissen Beruhigung Platz gemacht. Ja, die Situation war dabei, ihm Spaß zu machen. Hatte er sich nicht ähnliche Situationen immer ausgemalt, obschon bei ehrlicher Betrachtung ihm klar gewesen war, dass es sicht dabei um Fantasien gehandelt hatte. Er versuchte seine Antwort zu geben. Aus der Kopfmaske kamen ein paar unverständliche Laute.
"Oh, entschuldige," sagte sie und zog den Reißverschluss an der Mundöffnung auf, "das hatte ich doch ganz vergessen."

"Die zweite Möglichkeit," wiederholte er diesmal deutlich vernehmlich.

"Das freut mich, ich hatte es eigentlich auch nicht anders erwartet," antwortete sie, "oder ich hätte das Vertrauen in meine Menschenkenntnis verloren. Aber ein paar Tests stehen trotzdem noch an. Deine Fantasien kenne ich zwar, aber ob die Realität hält, was sie versprechen, muss ich erst einmal herausfinden. Dei der Gelegenheit sollte ich mich vielleicht auch einmal vorstellen." Sie  machte einen scherzhaften Knicks. "Cybermistress," sagte sie. "Lassen wir es erst mal bei dem Namen, ansprechen kannst Du mich mit Herrin, das ist kürzer."

Er war platt. Natürlich kannte er Cybermistress. Er hatte sie vor ein paar Monaten über das Internet - in einer SM-Chatraum - kennen gelernt und mit ihr seitdem regelmäßig kommuniziert. Sie hatten entdeckt, dass ihre Fantasien sich gut ergänzten und er hätte sie gern einmal in Wirklichkeit getroffen. Sie war seinen dahin gehenden Vorschlägen aber regelmäßig ausgewichen und er hatte schon geglaubt, hinter ihrem Pseudonym verberge sich in Wirklichkeit ein Mann.

Sie fasste nach seinen Brustwarzen und begann sie zwischen Daumen und Zeigefingern ihrer Hände zu zwirbeln. "Gefällt dir das?" Er wollte runter sehen, wo ihre Hände aktiv waren, aber die Schnur an seiner Haube verhinderte es, jedoch brachte ihn der Versuch den Kopf zu senken wieder ins Schwingen.

"Ja, schon - ahrrr!" Erneut der heftige Schmerz auf seiner Eichel. Dieses Mal war er so heftig, dass seine Erektion nachließ. Er schaute sie ungläubig an. Sie fasste nach seinem Glied und ihre sanfte Massage brachte es schnell wieder zum Stehen. "Du hat etwas vergessen," sagte sie. "Mann muss gleich am Anfang mit der Erziehung beginne, was  man jetzt versäumt, bringt man später um so schlechter wieder raus. Deshalb spiele ich jetzt  mit dir Stehaufmännchen bi dir einfällt, was Du vergessen hast. Spätestens ab dem fünften Schlag wirst Du übrigens das Gefühl haben, dein Glied bricht dir ab, also strengst Du dein Gedächtnis besser an. Aber weil  wir das erste Mal zusammen spielen,  will ich dir noch eine Chance geben und meine Frage wiederholen. Also, gefällt dir das?"

Er zögerte und überlegte, sah, wie sie schon wieder die rechte Hand hob.
"Ja, Herrin," kam ihm schließlich doch noch die Erleuchtung.

"Na, geht doch," sagte sie zufrieden und lächelte ihn an. "Jetzt werden wir zur Abwechslung mal Deine Standfestigkeit prüfen." Sie zwickte ihn mit ihren langen Fingernägeln in die Brustwarzen. "Kleiner Vorgeschmack auf das was jetzt kommt," sagte sie und langte in ihre Hosentasche, zog etwas hervor das sie ihm vor die Augen hielt. Auch wenn er selbst noch keine praktische Erfahrung damit hatte, wußte er, was auf ihn kam. Sie hielt ein Chromkettchen, an dessen Enden zwei Krokodilklemmen baumelten. Sie nahm eine Brustwarze  zwischen Daumen und Zeigefinger und setzte mit der anderen Hand die eine Krokodilklemme an. Es schmerzte, war aber gut auszuhalten, sie wiederholte die Prozedur an der anderen Brustwarze, Dann löste sie den Lederriemen von ihrem Pferdeschwanz, bückte sich und zog ihre Pumps aus. Sie fädelte ein Ende  des Lederriemens durch eine Öse an der Schuhspitze und stülpte den Schuhe dann über seinen Penis.
"Ob es schmerzhaft wird liegt jetzt an dir," sagte sie und zog einmal an der Chromkette, bis er aufstöhnte, "oder genauer an dem hier" und fuhr mit einem Fingernagel über die Unterseite seines Penis. Dann zog sie das andere Ende des Lederriemens durch ein Glied des Chromkettchens zwischen den
Krokodielklemmen, prüfte noch einmal mit den Fingern den Zustand seiner Erektion und als sie sich sicher war, dass daran nichts auszusetzen war, zog sie den Riemen zwischen Schuh und Kettchen stramm und verknotete ihn.

"Ich werde dir noch die Kopfmaske abnehmen, dann kann ich dich besser studieren, in deinen Gesichtszügen lesen. Die werden mir wie ein Seismograph alles über den Zustand deines kleinen Soldaten da unten verraten, ob er noch Lust hat still zu stehen oder ob  er schon müde wird - oder gar ohnmächtig und umfällt."

Sie lachte.

<< Zurück zum Inhaltsverzeichnis >>

Diese Seite ist mit ICRA und jusPRog gekennzeichnet